Added: Nov 19, 2008
From: Steffenelis
Duration: 10:59
1/5 Sie backt ihn, sie verkauft ihn, ja ...und doch ...http://de.youtube.com/watch?v=Ai_vsJqAzRk2/5 Sie backt ihn, sie verkauft ihn, ja ...und doch ...http://de.youtube.com/watch?v=sL8-UjUgjqw3/5 Sie backt ihn, sie verkauft ihn, ja ...und doch ...http://de.youtube.com/watch?v=O9ZYnrhvpOI4/5 Sie backt ihn, sie verkauft ihn, ja ...und doch ...http://de.youtube.com/watch?v=a_Fo2xusIUc5/5 Sie backt ihn, sie verkauft ihn, ja ...und doch ...http://de.youtube.com/watch?v=4LegWRYvzQ4aus "Himmel und Hölle" /Robert Blums Jenseitsführung Band 1/2 einen kleinen Teil in mehreren Fortsetzungen. Ich stieß auf die Stelle mit dem Suchwort "Mohammed". Mehrfach führte dies zu Aussagen oder Diskussionen der katholischen Kirche (der Römerin). Hier habe ich aber nicht da halt gemacht, sondern die Szene zwischen Geistern, die diskutieren und die Wahrheit suchen, bis zum Ziel, der Heimkehr zu DIR, verfolgt und vorgelesen. Also die Folgen muß ich noch korrigieren und in 10 Minuten Stücke packen."... [RB.01_114,14] Wie auf dem Erdboden zwei verschiedene Pflanzen recht gut nebeneinander fortkommen und ihre Reife erlangen können, ebenso können auch aus derselben Gotteslehre mehrere, konfessionell noch so verschieden gestellte Geister ganz ungehindert ihre geistige Vollendung erlangen.[RB.01_114,15] Daß aber keine Lehre auf der ganzen Welt eine solche Menge Kultusarten zuläßt wie eben die Gotteslehre Jesu Christi ist ein Hauptbeweis für die Göttlichkeit dieser Lehre und ihres erhabensten Verkünders und Stifters! Wäre diese Lehre ein Menschenwerk, wie etwa ein aus Holz nachgebildeter Baum, so könnte niemand aus ihr irgendeinen Zweig weiterverpflanzen. Da aber die Lehre aus dem Gottesmunde Christi kein durch Menschenhände künstlich geschnitzter, sondern ein mit aller Lebenskraft von Gott Selbst gepflanzter Baum ist, so geschieht es denn, daß seine Pfropfreiser (Konfessionen) überall grünen und bei richtiger Pflege auch unfehlbar gute Früchte zum Vorschein bringen.[RB.01_114,16] Betrachtet dagegen menschliche Lehren, z.B. die Philosophie, die Mathematik und dergleichen mehr: sie sind wie eine Maschine, die nur unter einer bestimmten Form und Einrichtung die stets gleiche Wirkung hervorbringt. In der Mathematik ist auf der ganzen Welt ohne alle Sektiererei zwei mal zwei gleich vier. Ein Aristoteles läßt nur eine Sekte, nämlich die rein aristotelische zu, ebenso ein Wolf, ein Leibniz, ein Fichte, ein Kant und ein Hegel; denn sie alle pflanzten nur tote Bäume![RB.01_114,17] Nicht so verhält es sich mit der Gotteslehre Christi. Jeder verpflanzte Zweig faßt Wurzeln, grünt fort, wächst bald zu einem Lebensbaum und trägt Früchte. Und das ist der gewichtige Unterschied zwischen einem Gotteswerk und dem toten Werke eines Menschen. Zugleich auch der größte Beweis für die unleugbare Göttlichkeit einer Lehre, die unter den verschiedenartigsten Kultformen bei guter und gewissenhafter Pflege stets dieselben Lebensfrüchte trägt.[RB.01_114,18] Habt ihr aber noch irgend etwas dagegen einzuwenden, so steht es euch frei! Ich werde euch im Namen des Herrn keine erläuternde Antwort schuldig bleiben.115. Kapitel Kritik an Rom. Brunos Beleuchtung dazu. Vom Nutzen der Nacht.[RB.01_115,01] Spricht der Redner: Freund, du hast die Sache mit staunenswerter Folgerichtigkeit dargetan, und ich muß dir im Namen aller Gäste dafür danken! Aber nun kommt noch eine Hauptfrage. Beantwortest du auch diese überzeugend richtig, dann sollst du uns alle gewonnen haben, und wir werden dich zum Oberhaupt unserer Gesellschaft machen. Die Frage aber lautet:[RB.01_115,02] So nach deiner weisen Erörterung Christus der Herr und Gott des Himmels und der Erde ist, so fragt es sich, welche Glaubenssekte der Erde ist der Wahrheit am nächsten? Und wie steht es bei Christus vollernstlich mit der römisch-katholischen Kirche? Wer kennt nicht das alte, im höchsten Grad herrschsüchtige Getriebe der Alleinseligmacherin? Das Wort Gottes, verkümmert und verkrüppelt, ist da nur ein gleißnerisches Aushängeschild, hinter dem ein Wolf seine reißende Gier verbirgt. Alle möglichen Stürme haben versucht, diesem Wolfsdrachen das Lammfell vom Leib zu ziehen, aber leider bisher rein vergeblich! Dieser Moloch, dieser siebenköpfige Drache, diese alte Welthure gedeiht und vegetiert unverwüstbar fort und treibt ihr ruchloses Metier ganz ohne Beirrung aus dem Himmel![RB.01_115,03] So Christus, der die Schändlichkeiten der jüdischen Pfaffen bei allen Gelegenheiten doch nachdrücklich gerügt hat, Gott ist und lebt wie wir nun nach unserer Leiber Tod so sage uns: Wie kann Er solchen Greueln nun schon über fünfzehn Jahrhunderte den Lauf lassen und gemächlich zusehen, wie diese schwarzen Gottesdiener mit Ihm ein bei weitem ärgeres Schindluder treiben als alle jene altrömischen Henkersknechte, die Ihn ans Kreuz geheftet haben? ..."
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